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Adam Opel AG (Wirtschaftskrise)
Adam Opel AG (Wirtschaftskrise) |

27.02.2009 18:21
cyberwebjack
Altstadt-Profi
 

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Adam Opel AG (Wirtschaftskrise) |
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Opel benötigt schlappe 3,3 Milliarden vom Staat um am Leben zu bleiben!
Da hab ich mal meinen Taschenrechner angeworfen.
3300000000 Euro : 18300 Mitarbeiter= 180.327 Euro Pro Mitarbeiter
180.000 : 3000 Euro je Monat = 60 Monate
Von der Kohle könnte man also jedem Mitarbeiter 5 Jahre 3000 Euro im Monat zahlen.
Kommentare?
__________________ Cyberwebjack
Schmutziges Geschirr schimmelt nicht, wenn man es einfriert.
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27.02.2009 20:39
Shadow
Aushilfskellner(in)

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Hallo an alle ;),
Naja von den Geldern müsen mehr als nur die Löhne der Angestellten bezahlten werden. Es fallen auch noch andere Kosten an wie z.B. für Material und Energie. Ich hoffe das der OPEL AG die Gelder gewährt werden und der Konzern sich von GM abspaltet. auf lange Sicht denke ich wird es dem Unternehmen so besser gehen. Auch wenn viele heute über OPEL Meckern, größten Teils sogar Grundlos. OPEL gehört zum Ruhgebiet. Ich möchte nicht ein Stück Ruhrpottgeschichte verlieren.
MfG. Marcel
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28.02.2009 08:57
hinterwäldler
Lebende Altstadt Legende


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Dabei seit: 04.05.2005
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Die gleiche Rechnung hab ich auch schon vor Jahren für die Steinkohle aufgemacht und kam zum gleichen Ergebnis...
Leider kann der Taschenrechner das Problem nicht vollständig erfassen und die Zahlen dürften so auch nicht korrekt sein. Schliesslich hängen da auch noch etliche Zulieferbetriebe dran. Zusätzlich werden sich die entlassenen Mitarbeiter nicht vor Freude ein neues Auto kaufen und deshalb die Wirtschaft weiter bremsen.
Andererseits geht der Absatz von Neuwagen ca. um ein Drittel zurück. Da wäre es also garnicht falsch, einen der drei großen vom Markt zu nehmen. Das ist nun mal das Prinzip, wie Markt funktioniert. Und solange es nicht um derart große Einheiten wie die Hypo Real Estate (mit 1 Billionen Euro Schulden*) oder General Motors geht, hat sich das die letzten 60 Jahre bewährt.
Also von mir ein ganz klares "Vielleicht"! Eigentlich bin ich ein Anhänger der Marktwirtschaft, andererseits fahre ich selbst Opel und kenne auch ein paar betroffene Familien, denen ich natürlich einen sicheren Arbeitsplatz wünsche.
*) 1 Billion = 1.000.000.000.000
Das Bruttoinlandsprodukt, also die Gesamtwirtschaftsleistung der BRD von 2007 liegt bei 2,4 Billionen (lt. wikipedia). Es geht also allein bei dieser einen Bank um 40 % der Wirtschaftsleistung unseres Staates.
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28.02.2009 11:30
hinterwäldler
Lebende Altstadt Legende


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Dabei seit: 04.05.2005
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achso, noch eine kleine, aber wichtige Korrektur:
Es ist nicht mehr die Adam Opel AG, sondern die Adam Opel GmbH.
Bei einer AG könnten Mitarbeiter, Opel-Händler und evtl. auch Länder bzw. der Staat Anteile an der Börse kaufen.
Vielleicht ist es ja eine wirtschaftlichere Idee, abzuwarten bis GM pleite ist und dann für den symbolischen einen Euro die Opel-Werke zu übernehmen. Das hat zwar viel mit Pokern zu tun, könnte aber erheblich günstiger zum gleichen Ergebnis führen. Bleibt die Frage, ob Opel allein in der Lage ist, auf dem Weltmarkt zu überleben.
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28.02.2009 18:38
epe
Altstadt-As


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Beiträge: 179
Wohnort: Hattingen Stadtteil: Hügelland Vorname: Peter
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Als der Opel – Zulieferer Delphi (Reinshagen) im Herbst 2001 das Werk in Bochum-Linden schließen musste (vorher wurde das Werk in Bo.-Grumme und Bo,.Weitmar gesamt 1500 Beschäftigte geschlossen)
weil auch Opel seine Gewinne maximieren wollte, hat kein Politiker protestiert oder Hilfe angeboten.
Ein kleiner Artikel WAZ vom 07.03.2001 das war alles was die Öffentlichkeit erfuhr.
Keine Proteste (außer von den Betroffenen selbst) keine Politik, keine Medien, wollten oder konnten nicht helfen.
Opel setzte seine Zulieferer so unter Preisdruck, dass sie fast noch Geld auf ihre Produkte drauflegen müssen. ( Lopes - Syndrom)
Nur Profitgier, Arroganz und Erpressung der Opel-Manager zeichnet diese Automarke aus. Ich weiß wo von ich rede, mein Arbeitsplatz ist jetzt auch dank Opel in Polen, Ukraine, Rumänien, Bulgarien Ungarn, Tschechien, Türkei, Tunesien, Mexico, Spanien oder Portugal. Denn daher kommen jetzt die Zulieferer von Opel Bochum her.
So kam das Sterben der Arbeitsplätze bei Delphi (Reinshagen). Der Endeffekt war dann die Werke zu schließen. Der Opel-Betriebsrat der auch um Hilfe gebeten wurde, sagte nur arrogant, ``Da können wir auch nicht helfen, dass ist nunmal die Einkaufspolitik von uns. Thema beendet. Delphi ( Reinshagen ) war auch eine GM Tochter.Opel also unsere Scwester. Jetzt, wo Opel der A….. auf Grundeis geht, da wird nach Solidarität und dem Staat gerufen. Jeder soll verpflichtet werden zu helfen. Wer jetzt GM ( Opel ) Steuergelder nach wirft, sollte erschlagen werden.
Hat denn keiner von NOKIA gelernt?
Auch Opel (Bochum) geht den Bach runter.
__________________ Mundgeruch tritt am häufigsten bei Politikern auf.
Grund sind die vielen faulen Versprechungen!
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06.03.2009 09:13
uja

Altstadt Göttin
 


Dabei seit: 24.12.2005
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Das Problem ist wohl, dass etliche Leute in Automobil-Aktien investiert haben (wurde mir auch öfters angeboten von seriösen Beratern).
Deren Geld geht den Bach runter, und die haben ein Interesse, dass Opel gerettet wird.
Aus der (Automobil-)Krise kann sich ein Domino-Effekt ergeben: etliche Leute können ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, dies wiederum treibt derer Gläubiger in die Krise.
Es wird kein Geld mehr ausgegeben, der Handel ist dran.
Es werden keine Aufträge vergeben, die Handwerker und Co. sind dran.
Dies wollte die Kanzlerin verhindern. Dass ihr Ansatz reichlich naiv war, sieht sie jetzt hoffentlich ein.
so long,
uja
__________________ - Vive le Viez! -
Zocken, bis der Arzt kommt!
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